Was ist eine Dienstleistungsfirma in der Schweiz wert?
Schweizer Dienstleistungsfirmen verkaufen sich typischerweise für 3–5× EBITDA. Der effektive Preis hängt vor allem davon ab, wie gut der Betrieb ohne die bisherige Inhaberschaft funktioniert. Hier sehen Sie, was den Wert treibt, und erhalten in 60 Sekunden eine kostenlose Ersteinschätzung für Ihre Zahlen.
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Meine Firma bewertenWas den Wert treibt
Treuhand, Beratung, Marketing, Facility Management und andere B2B-Dienstleister werden über die Stärke ihrer wiederkehrenden Mandate und die Kundenbindung bewertet. Die zentrale Frage jeder Prüfung ist das Schlüsselpersonenrisiko: Wie viel Beziehung und Umsatz verlässt die Firma zusammen mit der abtretenden Inhaberschaft? Mehrjährige Mandatsverträge, ein Team mit eigenen Kundenbeziehungen und dokumentierte Prozesse heben die Bewertung, reine Einzelkämpfer-Strukturen drücken sie.
Rechenbeispiel
Eine Dienstleistungsfirma mit CHF 500'000 EBITDA liegt bei 3–5× EBITDA bei rund:
Nur zur Illustration. Ihre Bandbreite hängt von Marge, Wachstum, Inhaberabhängigkeit und der Qualität der Zahlen ab. Keine Anlageberatung.
Wie eine Dienstleistungsfirma bewertet wird
- EBITDA-Multiple: die Hauptmethode für etablierte Betriebe (3–5× EBITDA).
- Praktikermethode: der Schweizer Klassiker, gewichteter Mittelwert aus Ertragswert und Substanzwert.
- SDE (Unternehmerlohn-Ansatz): für inhabergeführte Kleinbetriebe, rechnet Lohn und Bezüge der Inhaberschaft zum Gewinn zurück.
- Discounted Cash Flow: als Gegenprobe bei planbaren, wiederkehrenden Erträgen.
- Vergleichstransaktionen: was ähnliche Schweizer Betriebe tatsächlich erzielt haben.
Häufige Fragen
Was ist eine Dienstleistungsfirma in der Schweiz wert?
Schweizer Dienstleistungsfirmen, etwa Treuhand-, Beratungs- oder Facility-Betriebe, werden typischerweise mit 3 bis 5x EBITDA bewertet. Entscheidend sind wiederkehrende Mandate, Kundenbindung und ein tiefes Schlüsselpersonenrisiko.
Wie bewertet man ein Treuhandbüro?
Treuhandmandate sind wiederkehrend und wechseln selten, weshalb Treuhandbüros oft am oberen Rand der Bandbreite gehandelt werden. Neben dem EBITDA-Multiple ist ein Prozentsatz des wiederkehrenden Honorarvolumens eine verbreitete Faustregel; entscheidend bleibt, wie viele Mandate den Inhaberwechsel mitmachen.
Wie reduziere ich das Schlüsselpersonenrisiko vor dem Verkauf?
Kundenbeziehungen früh auf ein Team verteilen, Prozesse und Wissen dokumentieren, Mandatsverträge auf die Firma statt auf Personen ausstellen und eine Übergangsphase mit der Nachfolge einplanen. Jeder dieser Schritte macht den Umsatz übertragbarer und wirkt direkt auf den Preis.
Lieber eine Firma übernehmen?
Wir beobachten 364 Schweizer Dienstleistungsfirmen, deren Profil auf eine anstehende Nachfolge hindeutet: inhabergeführt und mehrheitlich noch nicht offiziell zum Verkauf.
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