Was ist ein Detailhandelsgeschäft in der Schweiz wert?
Schweizer Detailhandels- und E-Commerce-Geschäfte verkaufen sich typischerweise für 2–4× EBITDA. Der effektive Preis hängt vor allem davon ab, wie gut der Betrieb ohne die bisherige Inhaberschaft funktioniert. Hier sehen Sie, was den Wert treibt, und erhalten in 60 Sekunden eine kostenlose Ersteinschätzung für Ihre Zahlen.
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Mein Geschäft bewertenWas den Wert treibt
Der Schweizer Detailhandel reicht vom etablierten Fachgeschäft an der Einkaufsstrasse bis zur wachsenden E-Commerce-Marke. Im stationären Handel treiben Lage, Passantenfrequenz und die Konditionen des Mietvertrags den Wert. Im Onlinehandel schauen Käufer auf Kundengewinnungskosten, Wiederkaufraten, Margen nach Versand und Retouren sowie auf die Stabilität der Lieferantenverträge. Ein sauber geführtes Warenlager und übertragbare Verkaufskanäle runden das Bild ab.
Rechenbeispiel
Ein Handelsgeschäft mit CHF 500'000 EBITDA liegt bei 2–4× EBITDA bei rund:
Nur zur Illustration. Ihre Bandbreite hängt von Marge, Wachstum, Inhaberabhängigkeit und der Qualität der Zahlen ab. Keine Anlageberatung.
Wie ein Handelsgeschäft bewertet wird
- EBITDA-Multiple: die Hauptmethode für etablierte Betriebe (2–4× EBITDA).
- Praktikermethode: der Schweizer Klassiker, gewichteter Mittelwert aus Ertragswert und Substanzwert.
- SDE (Unternehmerlohn-Ansatz): für inhabergeführte Kleinbetriebe, rechnet Lohn und Bezüge der Inhaberschaft zum Gewinn zurück.
- Discounted Cash Flow: als Gegenprobe bei planbaren, wiederkehrenden Erträgen.
- Vergleichstransaktionen: was ähnliche Schweizer Betriebe tatsächlich erzielt haben.
Häufige Fragen
Was ist ein Detailhandelsgeschäft in der Schweiz wert?
Schweizer Detailhandels- und E-Commerce-Geschäfte werden typischerweise mit 2 bis 4x EBITDA bewertet. Im stationären Handel zählen Lage und Mietvertrag, im Onlinehandel Kundengewinnungskosten, Wiederkaufraten und Lieferantenbeziehungen.
Wird das Warenlager zusätzlich zum Kaufpreis bezahlt?
Üblicherweise wird kurantes, verkaufsfähiges Lager separat zum Einstandswert übernommen und zum Unternehmenswert addiert. Veraltete oder schwer verkäufliche Ware wird abgewertet oder bleibt bei der Verkäuferschaft. Eine aktuelle Inventur gehört deshalb in jede Verkaufsvorbereitung.
Was macht einen Onlineshop wertvoller als einen anderen?
Wiederkehrende Kundschaft statt teuer eingekaufter Einmalkäufe, eigene Markenprodukte statt reiner Handelsware, diversifizierte Kanäle statt Abhängigkeit von einer einzigen Plattform und exklusive oder langfristige Lieferantenverträge. Solche Faktoren verschieben die Bewertung an den oberen Rand der Bandbreite.
Lieber ein Geschäft übernehmen?
Wir beobachten 583 Schweizer Detailhandels- und E-Commerce-Geschäfte, deren Profil auf eine anstehende Nachfolge hindeutet: inhabergeführt und mehrheitlich noch nicht offiziell zum Verkauf.
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