Was ist eine Praxis oder ein Gesundheitsbetrieb in der Schweiz wert?
Schweizer Praxen und Gesundheitsbetriebe verkaufen sich typischerweise für 3–6× EBITDA. Der effektive Preis hängt vor allem davon ab, wie gut der Betrieb ohne die bisherige Inhaberschaft funktioniert. Hier sehen Sie, was den Wert treibt, und erhalten in 60 Sekunden eine kostenlose Ersteinschätzung für Ihre Zahlen.
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Meine Praxis bewertenWas den Wert treibt
Arzt- und Zahnarztpraxen, Physiotherapien und Pflegedienste zählen zu den stabilsten Übernahmezielen der Schweiz: Demografie und regulierte Nachfrage sorgen für planbare Erträge. Im Zentrum der Prüfung stehen die kantonale Berufsausübungsbewilligung und deren Übergang, die Zulassung zur Abrechnung, die Kontinuität des Patientenstamms nach dem Wechsel sowie Mietvertrag und Ausstattung der Räumlichkeiten. Je weniger die Patientenbindung an einer einzelnen Person hängt, desto höher der erzielbare Preis.
Rechenbeispiel
Ein Gesundheitsbetrieb mit CHF 500'000 EBITDA liegt bei 3–6× EBITDA bei rund:
Nur zur Illustration. Ihre Bandbreite hängt von Marge, Wachstum, Inhaberabhängigkeit und der Qualität der Zahlen ab. Keine Anlageberatung.
Wie eine Praxis bewertet wird
- EBITDA-Multiple: die Hauptmethode für etablierte Betriebe (3–6× EBITDA).
- Praktikermethode: der Schweizer Klassiker, gewichteter Mittelwert aus Ertragswert und Substanzwert.
- SDE (Unternehmerlohn-Ansatz): für inhabergeführte Kleinbetriebe, rechnet Lohn und Bezüge der Inhaberschaft zum Gewinn zurück.
- Discounted Cash Flow: als Gegenprobe bei planbaren, wiederkehrenden Erträgen.
- Vergleichstransaktionen: was ähnliche Schweizer Betriebe tatsächlich erzielt haben.
Häufige Fragen
Was ist eine Arztpraxis in der Schweiz wert?
Schweizer Praxen und Gesundheitsbetriebe werden typischerweise mit 3 bis 6x EBITDA bewertet. Entscheidend sind die Übertragbarkeit von Bewilligung und Zulassung, die Grösse und Treue des Patientenstamms sowie die Frage, ob das Team die Übergabe mitträgt.
Kann der Patientenstamm überhaupt übertragen werden?
Rechtlich wechseln Patientinnen und Patienten nicht automatisch, in der Praxis bleibt aber ein grosser Teil, wenn die Übergabe gestaffelt erfolgt und die abgebende Person die Nachfolge persönlich einführt. Eine geplante Übergangsphase von mehreren Monaten stabilisiert den Wert deutlich.
Welche Bewilligungen sind bei der Praxisübernahme zu beachten?
Nötig sind in der Regel die kantonale Berufsausübungsbewilligung der übernehmenden Fachperson sowie je nach Fachgebiet die Zulassung zur Abrechnung über die Krankenversicherung. Beide Punkte sollten früh geklärt werden, da sie Zeitplan und Finanzierung der Übernahme bestimmen.
Lieber eine Praxis übernehmen?
Wir beobachten 55 Schweizer Praxen und Gesundheitsbetriebe, deren Profil auf eine anstehende Nachfolge hindeutet: inhabergeführt und mehrheitlich noch nicht offiziell zum Verkauf.
Denken Sie an die Übergabe Ihrer Praxis?
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