Was ist eine Baufirma in der Schweiz wert?

Schweizer Bau- und Handwerksbetriebe verkaufen sich typischerweise für 2.5–4.5× EBITDA. Der effektive Preis hängt vor allem davon ab, wie gut der Betrieb ohne die bisherige Inhaberschaft funktioniert. Hier sehen Sie, was den Wert treibt, und erhalten in 60 Sekunden eine kostenlose Ersteinschätzung für Ihre Zahlen.

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Was den Wert treibt

Bau-, Elektro-, Sanitär- und Ausbaubetriebe gehören zu den häufigsten Nachfolgefällen der Schweiz: Inhaber gehen in Pension, oft mit vollen Auftragsbüchern und eingespielten Teams. Käufer prüfen den Auftragsbestand und dessen Margen, den Zustand von Maschinen und Fahrzeugpark sowie die Frage, ob Belegschaft und die für Bewilligungen nötigen Qualifikationen, etwa der Meistertitel, übertragen werden können. Wer eine zweite Führungsebene aufgebaut hat, erzielt spürbar höhere Preise.

Rechenbeispiel

Ein Baubetrieb mit CHF 500'000 EBITDA liegt bei 2.5–4.5× EBITDA bei rund:

CHF 1'250'000 – CHF 2'250'000

Nur zur Illustration. Ihre Bandbreite hängt von Marge, Wachstum, Inhaberabhängigkeit und der Qualität der Zahlen ab. Keine Anlageberatung.

Wie ein Bau- oder Handwerksbetrieb bewertet wird

  • EBITDA-Multiple: die Hauptmethode für etablierte Betriebe (2.5–4.5× EBITDA).
  • Praktikermethode: der Schweizer Klassiker, gewichteter Mittelwert aus Ertragswert und Substanzwert.
  • SDE (Unternehmerlohn-Ansatz): für inhabergeführte Kleinbetriebe, rechnet Lohn und Bezüge der Inhaberschaft zum Gewinn zurück.
  • Discounted Cash Flow: als Gegenprobe bei planbaren, wiederkehrenden Erträgen.
  • Vergleichstransaktionen: was ähnliche Schweizer Betriebe tatsächlich erzielt haben.

Häufige Fragen

Was ist eine Baufirma in der Schweiz wert?

Schweizer Bau- und Handwerksbetriebe werden typischerweise mit 2.5 bis 4.5x EBITDA bewertet. Werttreiber sind ein solider Auftragsbestand, ein funktionierendes Team, ein moderner Maschinenpark und eine geringe Abhängigkeit von der Inhaberschaft.

Zählt der Auftragsbestand zum Unternehmenswert?

Ja, ein bestätigter Auftragsbestand mit gesunden Margen ist eines der wichtigsten Argumente im Verkaufsprozess. Käufer prüfen, wie weit die Aufträge vertraglich gesichert sind und ob sie auch nach dem Inhaberwechsel bestehen bleiben.

Was passiert mit Qualifikationen und Bewilligungen bei der Übergabe?

Fachliche Qualifikationen wie der Meistertitel und kantonale Bewilligungen sind oft an Personen gebunden. Bleibt die qualifizierte Person im Betrieb oder verfügt die Käuferschaft über eigene Nachweise, bleibt der Wert erhalten. Fehlt beides, muss die Lücke vor der Übergabe geplant werden.

Lieber einen Betrieb kaufen?

Wir beobachten 352 Schweizer Bau- und Handwerksbetriebe, deren Profil auf eine anstehende Nachfolge hindeutet: inhabergeführt und mehrheitlich noch nicht offiziell zum Verkauf.

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